...........................................................Zimmerer und Holzbau: Compagnons du Devoir


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COMPAGNONS

Das Handwerk in Frankreich
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Welche Berufe gehören zu den Compagnons
Die Wanderschaft als Tour de France
Perspektiven der Gesellen
Berufliche Weiterbildung im Fettenhof
Gruppenaustausch
Infos und Beratung

Folgende Berufe gehören zur Association ouvrière des Compagnons du Devoir:

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Bauwesen:










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Zimmerer
Dachdecker
Tischler
Gipser
Stukkateure
Heizungsbauer
Sanitärsinstallateur
Steinmetzen
Maurer
Beton- und
Stahlbauer
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Metallgewerbe:





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Anlagenbauer
Werkzeugmacher
Schlosser
Stahlbauer
Hufschmiede
Mechaniker
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Transportwesen:
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Karosseriebauer
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Ledergewerbe
und
Dekoration:

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Schuhmacher
Feintäschner
Raumausstatter
Autosattler
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Lebensmittelgewerbe:......
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Bäcker
Konditoren

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Die Wanderschaft als Tour de France

Die Tour de France der Compagnons bietet Gesellen die Möglichkeit, Berufs- und Lebenserfahrung in verschiedenen Betrieben und Regionen zu sammeln.

Für jeweils sechs bis zwölf Monate machen sie Station in Städten wie Bordeaux, Paris, Lyon,...... aber nicht nur in Frankreich, sondern auch in Köln, Florenz und Brüssel. Die Herbergen in diesen Städten bieten ihnen Unterkunft und in den ansässigen Handwerksbetrieben finden sie Arbeitsstellen und erweitern hier in Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachleuten ihre Berufserfahrung.

In Abend- und Samstagskursen vermitteln die seßhaften Compagnons ehrenamtlich ihr berufliches Wissen an die Wandergesellen weiter.

Die Teilnahme an diesen Kursen gehört ebenso wie die anschließende Weitervermittlung der beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse zum Grundprinzip der Compagnons du Devoir.

Ein Aufenthalt bei den Compagnons von einem Jahr ist möglich, aber das eigentliche Ziel sollte es sein, über einen noch längeren Zeitraum wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Betrieben und Regionen - und sogar Länder - zu sammeln, um anschließend selber COMPAGNONS DU DEVOIR zu werden.

Die Tradition der Tour de France ist auch heute noch lebendig.
Durch sie bilden die Compagnons seit Jahrhunderten leistungsfähige Fachkräfte für das Handwerk aus.

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Zeitlicher Ablauf der Wanderschaft

Ausbildung 2 bzw. 3 Jahre (je nach Beruf)
Abschluß: Gesellenprüfung
Fortbildung als Praktikant
Stagiaire
3 bis 6 Monate
Probezeit vor der Aufnahme als Aspirant
Fortbildung auf der
Tour de France als
Aspirant
2 bis 4 Jahre
Fortsetzung auf der
Tour de France als
Compagnon
2 bis 3 Jahre
Weitergabe des beruflichen Wissens an
jüngere Gesellen
Seßhafter Compagnon ehrenamtliches Engagement
Zeit , in welcher der Geselle sich auf der Tour de France befindet

Perspektiven der Gesellen

Im Anschluß an ihre Wanderschaft finden die Absolventen der Tour de France Aufgaben als:

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Unternehmer 44 %........... Architekten, Techniker....... 6 %......
leitende Angestellte 30 % Lehrkräfte / Ausbilder 6 %
qualifizierte Facharbeiter 10 % Sonstige 4 %
(Quelle: College des Metiers/Paris)
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Berufliche Weiterbildung im Fettenhof

In Zusammenarbeit mit Innungen, Handwerkskammern, Berufsgenossenschaften u.a. organisieren die Compagnons Lehrgänge, in welchen landestypische Arbeitstechniken vermittelt werden. Einige Beispiele:

- Lehrgänge in der Backstube der Bäckerinnung Köln
- Maschinensicherheitstrainning für Schreiner mit der Holz-
- Berufsgenossenschaft Köln
- Oberflächenbehandlungskurs für Schreiner im BBZ der HK- Köln
- Treppenbaukurs im Fettenhof in Köln
- Schiftkurs für Zimmerer an der Bundesfachschule in Kassel

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Gruppenaustausch

Mit dem DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN SEKRETARIAT, SAARBRÜCKEN (DFSSA) und anderen Partner organisieren die Compagnons mehrwöchige Auszubildenden- und Gesellenaustausche, die zum Ziel haben:

- Begegnungen junger Handwerker verschiedener Länder zu ermöglichen,
- welche später durch Eigeninitiative ausgebaut werden können
- über die gemeinsame Arbeit sprachliche Barrieren zu überwinden
- den Berufsalltag, aber auch das soziokulturelle Umfeld erleben zu können
- die Mobilität der Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern
- den Teilnehmern einen Teil der eignen Ausbildung im Partnerland zu
- ermöglichen
- das Bildungsangebot des Partnerslandes durch einen Aufenthalt von
- angemessner Dauer wahrzunehmen
- Verbindungen zwischen französischen und deutschen Austauschteilnehmer
- und Partnereinrichtungen zu schaffen.

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