.........................................................................Zimmerer und Holzbau: Profilerklärung


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Die Dachkonstruktion.

Eine Dachkonstruktion besteht aus vielen einzelnen Hölzer und jedes Holz hat einen Namen und eine Aufgabe. Der Bereich, wo die Regenrinne angebracht ist, wird Traufe genannt. Dieser Punkt kann von Fall zu Fall unterschiedlich ausgeführt sein.
Ganz oben die Spitze, nennt man First. Die Dachkonstruktion dient als Unterkonstruktion zur Aufnahme der Dachhaut, die in der Regel aus Ziegeln oder Schiefer besteht.

Die Sparren

Die Sparren verlaufen schräg von der Traufe bis zum First. Sie werden am Fuß mit der Fußpfette verbunden und oben mit dem First. Im Bereich der Pfetten bekommen die Sparren eine Einkerbung (Klaue). Damit die Sparren nicht durchbiegen werden zusätzliche Pfetten (Mittelpfetten) eingebaut. An den Sparren werden die Dachlatten und die Innenverkleidung befestigt. Meistens liegen die Sparren mit einem Abstand von 40-80 cm auseinander. Der Zwischenraum von 2 Sparren wird genutzt, um die Wärmedämmung anzubringen.

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Die Pfetten

Fußpfetten sind meistens nur als eine konstruktive Pfette zu bewerten, da die Fußpfette vollflächig auf der Wand aufliegt. Mit Hilfe der Pfette können die Sparren besser ausgerichtet werden. Die Fußpfette muß immer mit dem daruterliegendem Mauerwerk verbunden werden, damit sich die Dachkonstruktion bei Sturm nicht heben kann.

Mittelpfetten werden eingebaut, wenn die Tragweite von den Sparren zu groß ist. Sie verhindern das Durchbiegen von den Sparren. Die Mittelpfetten liegen jeweils rechts und links auf den Giebeln auf.
Bei großen Spannweiten können noch zusätzliche Pfosten angeordnet werden. Da die Mittelpfetten eine große Spannweite haben, müssen Sie schon dicker dimensioniert sein, als die Sparren. Meistens werden an den Mittelpfetten noch Deckenbalken befestigt. Sie werden aus statischen Gründen eingebaut, damit aus der Dachkonstruktion ein unverschiebares Dreieck entsteht oder um den oberen Raum als bewohnbarer Raum zu nutzen.

Firstpfetten dienen als Auflager für die Sparren oben auf der Spitze. Sie liegen mit ihren Enden auf den Giebeln. Um ihre Spannweite zu verkleinern können auch Firstpfosten eingebaut werden.

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Deckenbalken können aus statischen Gründen eingebaut werden und können zusätzlich als Unterkonstruktion genutzt werden um den oberen Teil des Dachstuhls als Raum zu benutzen.
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